Datenschutzbeauftragten

Datenschutzbeauftragten gemäß DSGVO / BDSG-Neu

Datenschutzgrundverordnung DSGVO

Ab 25. Mai 2018 gelten in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union neue Datenschutzregeln. Mit der Reform soll sichergestellt werden, dass in allen Mitgliedstaaten derselbe Datenschutzstandard besteht. Da in Deutschland bereits hohe Anforderungen an den Datenschutz gelten, führen die neuen Vorschriften zwar zu zahlreichen formellen Änderungen. Eine inhaltliche Verschärfung der Anforderungen geht mit der Reform jedoch insgesamt nicht einher. Das Datenschutzrecht räumt Personen, deren Daten von Betrieben genutzt werden, zahlreiche Rechte ein. Mithilfe dieser Rechte soll erreicht werden, dass diese Betroffenen Einfluss auf den Umgang und die Verbreitung ihrer Daten haben.

Für Betriebe, die Daten verarbeiten, bestehen kehrseitig gewisse Anforderungen an die Datennutzung. Wer Daten z.B. seiner Kunden und Geschäftspartner nutzen möchte, muss diese überwiegend formalen Anforderungen erfüllen. Die Pflichten von Betrieben und die Rechte von Betroffenen sind in den Artikeln 12 bis 22 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geregelt. Die Vorschriften werden durch die §§ 32 bis 37 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) ergänzt. Betriebe, die Daten nutzen, werden vom Gesetz als „Verantwortliche“ bezeichnet, weil sie die Datennutzung verantworten und für Datenpannen einstehen müssen.

Auskunftsrecht (Art. 15 DSGVO)

Betroffene haben das Recht, vom datenverarbeitenden Betrieb eine Bestätigung zu verlangen, ob über sie personenbezogene Daten gespeichert sind und verarbeitet werden. Ist das der Fall, hat der Betrieb Auskunft über diese Daten, deren Herkunft sowie weitere Informationen zu erteilen. In der Praxis werden solche Auskunftsanfragen i.d.R. von Kunden auf Betriebe zukommen.

Meldung Datenschutzbeauftragter

Bis zum 31.12.2018 müssen Sie den Datenschutzbeauftragten bei der Landesdatenschutzbehörde Ihres Bundeslandes melden!

Gesetzliche Verpflichtung

Die Anforderungen an den betrieblichen Datenschutzbeauftragten ergeben sich aus den Artikeln 37 bis 39 der Europäischen Datenschutz- Grundverordnung (DSGVO) und § 38 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

Datenschutzbeauftragten

Die primäre Aufgabe eines Datenschutzbeauftragten gemäß DSGVO Artikel 39 ist die Unterrichtung und Beratung der Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters und der Beschäftigten, die Verarbeitungen durchführen, hinsichtlich ihrer Pflichten nach der DSGVO und BDSG-Neu. Ferner obliegt dem Datenschutzbeauftragten die Überwachung auf Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung hinsichtlich der Verarbeitung personenbezogener Daten.

Wann ist ein DSB zu benennen?

Die Benennung eines Datenschutzbeauftragten (DSB) ist nicht freiwillig sondern wird im BDSG (Bundesdatenschutzgesetz)  § 38 geregelt. Wenn mindestens 10 Beschäftigte ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten zu tun haben. Des Weiteren benötigen Sie einen DSB wenn besondere Kategorien verarbeitet werden. Beispielsweise rassische und ethnische Herkunft, politische Meinung, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen. Verarbeiten Sie genetische und biometrische Daten zur eindeutigen Identifizierung von Beschäftigten oder Gesundheitsdaten sind Sie verpflichtet einen Datenschutzbeauftragten zu benennen. Weitere Informationen erhalten Sie im Artikel 9 DSGVO.

Leistung

Externer Datenschutzbeauftragter DSGVO – Datenschutz für klein- und mittelständische Unternehmen

FAQ

Wissenswertes zum Thema Datenschutzgrundverordung DSGVO und Bundesdatenschutzgesetz BDSG

Erfolg

Wir regeln den Datenschutz intern und nach extern und sind kompetente Ansprechpartner für Ihre Mitarbeiter